7./8. September - 29. September 2019

CESAREMIRABELLA
Lo sguardo originario | Der unverstellte Blick

Eröffnung mit einem Festa sul Lago

Samstag, den 7. September 2019, um 17 Uhr

Grußwort: Noosha Aubel
Kulturbeigeordnete der Stadt Potsdam
Musik: Pianist Felix Dubiel aus Potsdam

Sonntag, 8. September 2019, von 11-17 Uhr

Musik: Saddidandà mit italienschem Swing

Der Künstler ist an beiden Tagen anwesend.

Die silbrig blaugrauen Olivenhaine, der milchige Morgennebel, der die in der Ferne verblassenden Hügelketten transparent erscheinen lässt, die schwarzgrünen Schatten, die einzelne Büsche und Baumgruppen in der Dämmerung werfen – ganz oben noch ein Lichtschein der untergehenden Sonne.—Wer in Umbrien unterwegs ist und die Gemälde Mirabellas kennt, sieht Umbrien mit den Augen des Malers.

Wir freuen uns, den Maler Cesare Mirabella anlässlich des Themenjahrs ‚Italien in Potsdam‘ erstmals in Potsdam mit einer Werkschau vorstellen zu können, die einen Überblick gibt über die Entwicklung und Spannbreite seines Schaffens von 2010-2019.

1944 in Cittanova / Reggio di Calabria geboren. 1959 Beginn des Kunststudiums in Rom, Diplomabschluss an der Accademia di Belle Arte.
1977 erste Einzelausstellung ("Disegnare colorando") in Spoleto, 1979 in Rom; es folgt eine intensive Auseinandersetzung mit analytisch-konzeptioneller Kunstauffassung.
1986 stellt Mirabella in Spoleto mit der Ausstellung "Paesaggi e animali" der Öffentlichkeit eine radikale Neuorientierung seines künstlerischen Ansatzes vor: die Hinwendung zu komplexer, Bildraum und Farbstimmung betonender figurativer Malerei, die seitdem als Landschaft, Stillleben, Tier- und Menschenbild sein großes künstlerisches Lebensthema ist.
Seit den neunziger Jahren Austellungen u.a. in Messina, Perugia, Rom, Treviso, Trient und Vincenza, in der Schweiz und seit 2005 auch in den Niederlanden .

Cesare Mirabella lebt und arbeitet in Morcicchia, einem kleinen Bergdorf in Umbrien, dessen Ambiente und Naturnähe die unerschöpflichen Quelle seiner Inspiration ist.

„In den Boschi (Wäldern) ist das Licht, das zu uns durchdringt - eher eine lichtstarke Materie -, geradezu greifbar.“ Bruno Toscano